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Kranken­zusatz­ver­si­che­rung

Kranken­zusatz­ver­si­che­rung

Krankenzusatzversicherung

Individuelle Gesundheitsversorgung
Die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung (GKV) hinterlässt in vielen Bereichen Leistungslücken. Patienten müssen beispielsweise für hochwertigen Zahnersatz hohe Eigenanteile zahlen, erhalten im Krankenhaus oft nur eine Mehrbettzimmer-Unterbringung und müssen auf viele Zusatzleistungen wie alternative Heilmethoden oder Sehhilfen verzichten.

Private Kranken­zusatz­ver­si­che­rungen schließen gezielt diese Lücken und ermöglichen eine bessere medizinische Versorgung. Versicherte können so ihre Gesundheitsleistungen individuell optimieren und aus verschiedenen Zusatzversicherungen für sie passende Leistungspakete wählen.

Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur einen geringen Teil der Kosten für Zahnersatz und aufwendige Zahnbehandlungen. Wer Wert auf hochwertigen Zahnersatz, Implantate oder regelmäßige Prophylaxe legt, kann mit einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung die Eigenbeteiligung erheblich reduzieren.

Leistungen einer guten Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung:

  • Erstattung von Zahnersatz bis zu 100 % (Implantate, Kronen, Brücken)
  • Kostenübernahme für professionelle Zahnreinigung (1–2 Mal jährlich)
  • Bezuschussung von kieferorthopädischen Behandlungen (auch für Erwachsene)

Krankenhauszusatzversicherung

Gesetzlich Versicherte werden in der Regel in Mehrbettzimmern untergebracht und von diensthabenden Ärzten behandelt. Eine Krankenhauszusatzversicherung bietet dagegen eine bessere Versorgung, indem sie Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung oder Einbettzimmer finanziert.

Wichtige Leistungen der Krankenhauszusatzversicherung:

  • Ein- oder Zweibettzimmer für mehr Ruhe und Komfort
  • Chefarztbehandlung oder Wahl eines Spezialisten
  • Möglichkeit, sich in Spezialkliniken oder Privatkliniken behandeln zu lassen

Kranken(haus)tagegeld

Wer länger krank ist oder ins Krankenhaus muss, muss mit finanziellen Einbußen rechnen. Vor allem Selbstständige oder Freiberufler profitieren von einer Zusatzabsicherung, da sie bei längeren Erkrankungen oft keinen gesetzlichen Einkommensersatz erhalten.
Unterschied zwischen beiden Versicherungen:

  • Krankentagegeldversicherung: Ergänzt das gesetzliche Krankengeld und sorgt dafür, dass Einkommenseinbußen durch längere Krank­hei­ten ausgeglichen werden
  • Krankenhaustagegeldversicherung: Zahlt für jeden Tag im Krankenhaus einen festen Geldbetrag, der beispielsweise für Zuzahlungen oder Verdienstausfälle genutzt werden kann.

Auslandskrankenversicherung

Wer ins Ausland reist, ist nicht automatisch über die gesetzliche Krankenkasse abgesichert. Die GKV übernimmt in der Regel nur die Kosten für medizinische Behandlungen innerhalb der EU und auch dort nur in begrenzter Höhe. In Ländern wie den USA oder der Schweiz können Krankenhauskosten schnell fünfstellige Beträge erreichen. Eine Auslandskrankenversicherung ist für alle sinnvoll, die regelmäßig verreisen, egal ob für Urlaubs- oder Geschäftsreisen. Oft sind Jahrespolicen bereits für unter 20 Euro erhältlich.

Wichtige Leistungen:

  • Weltweite Erstattung von Arzt- und Krankenhauskosten
  • Kostenübernahme für einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland
  • Gültig für Urlaubsreisen, längere Auslandsaufenthalte oder Work & Travel

Pflegezusatzversicherung

Die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Je nach Pflegegrad müssen Betroffene einen hohen Eigenanteil leisten. Mit einer Pflegezusatzversicherung kann diese Lücke geschlossen und das eigene Vermögen geschützt werden.

Wichtige Leistungen:

  • Monatliche Pflegegeldzahlungen, unabhängig von tatsächlichen Kosten
  • Erstattung von Pflegeheimkosten oder ambulanter Betreuung
  • Entlastung für Angehörige, die sonst finanziell einspringen müssten

Ambulante Zusatzversicherung 

Die GKV deckt viele ambulante Leistungen nur eingeschränkt ab. Sehhilfen, alternative Heilmethoden oder erweiterte Vorsorgeuntersuchungen müssen oft aus eigener Tasche gezahlt werden.

Typische Leistungen einer ambulanten Zusatzversicherung:

  • Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen
  • Kostenübernahme für alternative Heilmethoden wie Osteopathie oder Homöopathie
  • Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen über den GKV-Standard hinaus

Per Baukasten zur individuellen Absicherung 

Private Kranken­zusatz­ver­si­che­rungen ermöglichen es gesetzlich Versicherten, ihre Gesundheitsversorgung gezielt zu verbessern – sei es durch besseren Zahnersatz, mehr Komfort im Krankenhaus oder finanzielle Sicherheit im Pflegefall.

Da die Leistungen und Tarife stark variieren, lohnt sich eine professionelle Beratung, um eine passende und preislich sinnvolle Zusatzversicherung zu finden. Eine sorgfältige Auswahl hilft dabei, langfristig die bestmögliche medizinische Versorgung zu sichern.


Vergleich und Angebot Kranken­zusatz­ver­si­che­rung

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Die häufigsten Fragen

Was ist eine Kranken­zusatz­ver­si­che­rung und für wen lohnt sie sich?

Eine Kranken­zusatz­ver­si­che­rung ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung (GKV) gezielt in den Bereichen, wo die GKV Lücken lässt – zum Beispiel beim Zahnersatz, im Krankenhaus oder bei Sehhilfen. Sie lohnt sich für jeden, der mehr Komfort, bessere Behandlung oder finanzielle Absicherung bei Krankheit möchte – unabhängig vom Einkommen.

Was übernimmt die GKV nicht, was die Zusatzversicherung abdeckt?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur Standardleistungen. Hochwertiger Zahnersatz, Chefarztbehandlung im Krankenhaus, ein Einbettzimmer, Osteopathie, Brillen oder Kontaktlinsen – all das müssen gesetzlich Versicherte in der Regel selbst bezahlen. Genau hier setzt die Kranken­zusatz­ver­si­che­rung an.

Kann ich mehrere Zusatzversicherungen kombinieren?

Ja, und das ist sogar empfehlenswert. Sie können zum Beispiel eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung mit einer Krankenhauszusatzversicherung und einer ambulanten Zusatzversicherung kombinieren – ganz nach Ihrem persönlichen Bedarf und Budget. Als Ver­sicherungs­makler stelle ich Ihnen das passende Paket aus verschiedenen Anbietern zusammen.


Was kostet eine Kranken­zusatz­ver­si­che­rung monatlich?

Das hängt stark vom gewählten Tarif und Ihrem Einstiegsalter ab. Einfache Zahn­zu­satz­ver­si­che­rungen gibt es bereits ab 10–15 Euro pro Monat. Eine Krankenhauszusatzversicherung mit Chefarzt und Einbettzimmer kostet je nach Alter meist zwischen 15 und 60 Euro. Wer früh einsteigt, profitiert dauerhaft von günstigeren Beiträgen.


Gibt es Wartezeiten – kann ich sofort Leistungen in Anspruch nehmen?

Viele Tarife haben Wartezeiten von 3 bis 8 Monaten, innerhalb derer bestimmte Leistungen noch nicht erstattet werden. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit in der Regel. Es gibt aber auch Tarife ganz ohne Wartezeit – ich zeige Ihnen, welche Optionen für Sie infrage kommen.


Werden Vorerkrankungen bei der Kranken­zusatz­ver­si­che­rung ausgeschlossen?

Bei manchen Tarifen müssen Sie Gesundheitsfragen beantworten, und bestehende Erkrankungen können ausgeschlossen oder mit einem Beitragszuschlag versehen werden. Ich finde für Sie den Tarif, der trotz Vorerkrankungen den besten Schutz bietet.


Lohnt sich eine Kranken­zusatz­ver­si­che­rung auch für Beamte?

Ja, denn auch Beamte mit Beihilfeanspruch haben Versorgungslücken. Die Beihilfe deckt je nach Bundesland und Beihilfesatz nur einen Teil der Kosten – den Rest müssen Sie selbst tragen. Eine auf Beamte zugeschnittene Restkostenversicherung schließt genau diese Lücke. Als ehemaliger Mitarbeiter eines großen Beamtenversicherers berate ich Sie hier besonders fundiert.


Kann ich die Kranken­zusatz­ver­si­che­rung jederzeit kündigen?

Die meisten Tarife haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und sind danach jährlich kündbar. Einige Anbieter bieten auch flexiblere Laufzeiten an. Wichtig zu wissen: Wer kündigt und später neu abschließen möchte, muss erneut Gesundheitsfragen beantworten – und ist dann oft älter und teurer versicherbar. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an den richtigen Tarif zu wählen.