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Private Kranken­ver­si­che­rung

Private Kranken­ver­si­che­rung

Private Krankenversicherung

Die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Kranken­ver­si­che­rung ist eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens. Als unabhängiger Ver­sicherungs­makler mit über 20 Jahren Erfahrung – davon viele Jahre bei einem der größten deutschen Beamtenversicherer – berate ich Sie bundesweit welche Lösung wirklich zu Ihrer Situation passt.

Ich kenne die Fallstricke im PKV-Markt aus eigener Erfahrung: Tarife, die auf den ersten Blick günstig wirken, sich im Leistungsfall aber als lückenhaft erweisen. Mein Ziel ist es, Ihnen nicht den erstbesten Tarif zu vermitteln – sondern den richtigen.

Neben der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung (GKV) besteht in Deutschland auch die Möglichkeit, eine private Kranken­ver­si­che­rung (PKV) abzuschließen. Über eine Vielzahl an PKV-Tarifen ist es möglich, eine Gesundheitsversorgung zu wählen, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Bei der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung sind Standardleistungen vorgegeben. Diese stellen zwar die „notwendige Basisversorgung“ sicher, hinterlassen aber in immer mehr Bereichen Leistungslücken. Zukünftige Leistungen können sich in der GKV also verändern, da sie aus dem Leistungskatalog gestrichen werden. Das geht bei der PKV nicht, hier sind die Leistungen des gewählten Tarifs garantiert.

Warum unabhängige Beratung so wichtig ist

Im PKV-Markt gibt es über 40 Anbieter mit hunderten verschiedenen Tarifen. Ein gebundener Vermittler darf Ihnen nur die Produkte eines einzigen Versicherers anbieten. Als Ver­sicherungs­makler hingegen bin ich dem gesamten Markt verpflichtet – und damit ausschließlich Ihren Interessen.

Ich analysiere für Sie: Welcher Tarif passt zu Ihrem Gesundheitszustand? Welcher Anbieter ist finanziell stabil? Welche Leistungen brauchen Sie wirklich – und was können Sie sich sparen? Diese Fragen beantworte ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch, welches Sie jederzeit auch digital und bundesweit wahrnehmen können.

Wer sich privat versichert, profitiert von besseren Leistungen und hat oft mehr Wahlmöglichkeiten bei Ärzten und Behandlungsmethoden. Insbesondere für Menschen mit hohen Ansprüchen an ihre medizinische Versorgung kann die PKV eine attraktive Option sein.

Wer kann sich privat ver­sichern?

Für den Wechsel in die Private Kranken­ver­si­che­rung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Angestellte: Ein Wechsel ist möglich, wenn das Bruttoeinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (2026: 74.600 Euro). Wichtig: Diese Grenze muss im Vorjahr und voraussichtlich im laufenden Jahr überschritten werden.
  • Selbstständige und Freiberufler: Können unabhängig vom Einkommen jederzeit in die PKV wechseln – hier lohnt sich der Einstieg oft schon früh.
  • Beamte: Profitieren in der Regel am stärksten von der PKV, da der Dienstherr einen erheblichen Teil der Kosten über die Beihilfe übernimmt. Als ehemaliger Mitarbeiter eines großen Beamtenversicherers kenne ich dieses Thema besonders gut und kann sie hier optimal beraten. Vom Lehrer, Anwärter über Polizisten habe ich bereits duzende Per­sonen erfolgreich versichert. 
  • Studierende: Können sich bereits zu Studienbeginn von der GKV-Pflicht befreien lassen – diese Entscheidung muss innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn getroffen werden.

Vergleich zur Gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung

Die Private Kranken­ver­si­che­rung funktioniert nach einem anderen Prinzip als die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung. Während die Beiträge in der GKV einkommensabhängig sind, richten sie sich in der PKV nach dem Alter bei Vertragsabschluss des Versicherten, seinem Gesundheitszustand und dem gewählten Tarif. Zudem basiert die PKV auf dem Kostenerstattungsprinzip: Versicherte begleichen zunächst die Rechnungen für ärztliche Leistungen selbst und reichen sie anschließend zur Erstattung bei ihrer Versicherung ein.

Ein weiterer Vorteil der PKV ist die Möglichkeit, Leistungen individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dadurch kann ein umfangreicherer Versicherungsschutz beispielsweise beim Zahnersatz, Krankenhausaufenthalten, Krankentagegeld oder ambulanten Leistungen (z.B. Sehhilfen) gewählt werden, der über die Standardleistungen der GKV hinausgeht

Faktoren für den PKV-Beitrag und Alterungsrückstellungen

Die Beitragshöhe in der PKV wird individuell berechnet. Entscheidende Faktoren sind:

  • Alter beim Eintritt: Je früher man sich versichert, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge.
  • Gesundheitszustand: Vorerkrankungen können einen Risikozuschlag oder Leistungseinschränkungen nach sich ziehen.
  • Tarif: Ein umfassendes Leistungspaket kostet in der Regel auch mehr, sichert aber auch eine bessere Versorgung.
  • Selbstbeteiligung: Ein höherer Selbst­behalt im Leistungsfall reduziert die monatlichen Beiträge

Um PKV-Beiträge auch im Alter stabil zu halten, werden sogenannte Alterungsrückstellungen gebildet. Das bedeutet, dass während der Versicherungszeit ein Teil des Beitrags angespart wird, um spätere Kostensteigerungen abzufedern. Dies führt dazu, dass die Beitragsentwicklung im Ruhestand moderater ausfällt als vielfach angenommen.

Diese Rückstellungen werden von Beginn an aufgebaut, sodass Versicherte langfristig von einer finanziellen Entlastung profitieren können. Wer früh in die PKV eintritt, für den werden über viele Jahre Rücklagen gebildet, wodurch hohe Beitragssprünge im Alter vermieden werden. Das schafft langfristig eine kalkulierbare und stabile Beitragsstruktur.

Wichtige Leistungen der PKV

Ein bedeutender Vorteil der PKV sind die erweiterten Leistungen im Vergleich zur GKV. Versicherte können je nach Tarif eine bevorzugte medizinische Versorgung genießen, beispielsweise durch kürzere Wartezeiten bei Fachärzten oder eine freie Arztwahl. Zudem beinhaltet die PKV oft hochwertige Zusatzleistungen, wie eine bessere Unterbringung im Krankenhaus, etwa in einem Einzel- oder Zweibettzimmer, sowie eine bevorzugte Behandlung durch den Chefarzt.

Auch im Bereich der Zahnmedizin profitieren privat Versicherte: Hochwertige Zahnersatzmaßnahmen und moderne Behandlungsmethoden werden meist großzügiger erstattet als in der GKV. Darüber hinaus können alternative Heilmethoden wie Osteopathie oder Homöopathie in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Diese Vorteile ermöglichen eine individuell abgestimmte Gesundheitsversorgung, die den persönlichen Bedürfnissen entspricht.

Tarif- und Anbieterwahl

Die Wahl des passenden Tarifes und eines finanzstarken Versicherers ist entscheidend, um Leistungen zu bekommen, die den eigenen Bedürfnissen und dem verfügbaren Finanzbudget entsprechen. Ebenfalls ist zu beachten, dass eine Rückkehr in die GKV nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist – etwa, wenn das Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt und das 55. Lebensjahr noch nicht erreicht wurde.

Insgesamt bietet die Private Kranken­ver­si­che­rung umfangreiche Vorteile und einen starken Gesundheitsschutz. Besonders für Menschen mit hohen Ansprüchen an medizinische Leistungen oder einem flexiblen Berufsstatus ist sie daher das Mittel der Wahl. Wer sich für eine PKV entscheidet, sollte vorab seine persönliche Situation genau analysieren und sich umfassend beraten lassen. So kann sichergestellt werden, dass alle Faktoren auch langfristig zu den Bedürfnissen des Versicherten passen.


Die häufigsten Fragen

Wann lohnt sich die Private Kranken­ver­si­che­rung (PKV) für Beamte?

Für Beamte ist die PKV in den meisten Fällen die deutlich günstigere Wahl. Der Grund: Der Dienstherr erstattet über die Beihilfe je nach Bundesland zwischen 50 und 80 Prozent der Krankheitskosten. Die PKV deckt dann nur den verbleibenden Rest ab – was die Beiträge erheblich senkt. Also bekommt man für einen sehr geringen Beitrag das Rundumsorglos-Paket an Versicherungsschutz, da sollte man nicht zweimal überlegen! 

Kann ich später wieder in die Gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung (GKV) zurück?

Eine Rückkehr in die GKV ist als Angestellter nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich – etwa wenn das Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt und Sie das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Deshalb ist die Entscheidung für die PKV langfristig und sollte gut überlegt sein. Auch hier unterstütze ich gerne und wir können gemeinsam, das für und wieder abwägen. 

Steigen die Beiträge meiner Kranken­ver­si­che­rung im Alter stark an?

Beitragserhöhungen im Alter sind ein häufiges Argument gegen die Private Kranken­ver­si­che­rung (PKV) – sie sind aber in vielen Fällen übertrieben dargestellt. Gut konzipierte Tarife mit ausreichenden Alterungsrückstellungen und einem soliden Versicherer können die Beitragsentwicklung langfristig stabilisieren. Spannend ist hierbei: Auch die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung hat jedes Jahr Erhöhungen, nur merkt man sie dort nicht so deutlich und sie werden weniger kommuniziert. Ich erkläre Ihnen im Beratungsgespräch, worauf Sie dabei genau achten müssen.

 


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